1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln das Nutzungsverhältnis zwischen der foodo GmbH (im Folgenden "foodo") und dir als Nutzer der App foodo (im Folgenden "Nutzer").
Mit der Registrierung und Nutzung der App erklärst du, dass du diese AGB sowie die Datenschutzerklärung akzeptierst. Abweichende Bedingungen deinerseits finden nur Anwendung, wenn foodo ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Die App richtet sich ausschließlich an volljährige Personen (mindestens 18 Jahre). Mit der Anmeldung versicherst du, dass du mindestens 18 Jahre alt bist.
Spezielle Regelungen für Content Creator und Restaurant-Partner sind in separaten Vereinbarungen geregelt (z. B. Creator Agreement, Restaurant-Partner Agreement). Soweit solche separaten Vereinbarungen bestehen, gehen sie im Verhältnis zu diesen AGB vor, soweit dies ausdrücklich vereinbart ist.
2. Nutzung & Nutzerkonto
Die App foodo ist eine Plattform zum Teilen von Bildern und Beschreibungen zu Gerichten. Die Grundnutzung ist für dich als Endnutzer kostenfrei. Für gewerbliche Angebote (z. B. Restaurant-Pläne) gelten gesonderte kostenpflichtige Angebote und separate Vereinbarungen.
Für die Nutzung ist eine Registrierung erforderlich. Du darfst grundsätzlich nur ein Konto besitzen. Mehrfachkonten können zur Sperrung oder Löschung führen.
Du bist verpflichtet, bei der Registrierung wahrheitsgemäße Angaben zu machen und deine Zugangsdaten sicher zu verwahren. Änderungen relevanter Daten nimmst du unverzüglich vor.
3. Inhalte, Moderation & Meldungen
Du darfst nur Inhalte einstellen, an denen du die erforderlichen Rechte besitzt und die nicht gegen geltende Gesetze oder Rechte Dritter verstoßen. Unzulässige Inhalte sind insbesondere rechtswidrige Darstellungen, Hassrede, Pornografie, gefälschte Bewertungen oder urheberrechtsverletzende Inhalte.
foodo setzt automatisierte Prüfverfahren (z. B. KI-gestützte Vorfilter) und manuelle Moderation ein, um Inhalte zu prüfen und gegebenenfalls zu sperren oder zu entfernen. Moderationsentscheidungen werden protokolliert; du kannst in der App Widerspruch einlegen. Details zur automatisierten Verarbeitung und zum Widerspruchsrecht sind in der Datenschutzerklärung beschrieben.
Verstöße gegen die Regeln können zu Verwarnungen, temporären Einschränkungen oder zur dauerhaften Sperrung deines Accounts führen. Du kannst Verstöße über die Meldefunktion melden; foodo prüft Meldungen nach eigenem Ermessen.
4. Löschung, Bookmarks & Aufbewahrung
Du kannst dein Konto löschen. Nach einer Löschanfrage wird das Konto als zur Löschung markiert; innerhalb von 30 Tagen ist eine Reaktivierung möglich. Nach Ablauf von 30 Tagen werden Daten aus dem Live-Betrieb entfernt, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten dem nicht entgegenstehen.
Wenn du Inhalte (z. B. Fotos, Rezepte) löschst, bleiben diese für andere Nutzer sichtbar, die den Inhalt zuvor ausdrücklich gebookmarkt haben. Bookmarks bleiben so lange bestehen, bis die bookmarkenden Nutzer diese selbst entfernen.
Backups und Sicherungskopien werden aus technischen Gründen für eine begrenzte Zeit vorgehalten (bis zu 180 Tage). Moderationsprotokolle und Logs werden mindestens 12 Monate gespeichert oder länger, soweit gesetzliche Aufbewahrungsfristen dies erfordern.
5. Haftung & Freistellung
foodo stellt die Plattform bereit, übernimmt jedoch keine Haftung für die von dir und anderen Nutzern eingestellten Inhalte. Die Haftung von foodo ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Ausgenommen hiervon sind Ansprüche aus Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie zwingende gesetzliche Haftungsregelungen.
Du stellst foodo von Ansprüchen Dritter frei, die aus der Verletzung gesetzlicher Vorgaben, Rechten Dritter oder diesen AGB durch von dir eingestellte Inhalte resultieren; dies umfasst auch erforderliche Verteidigungskosten.
6. Änderungen der AGB
foodo behält sich vor, diese AGB zu ändern. Wesentliche Änderungen werden dir mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten in Textform mitgeteilt. Widersprichst du nicht innerhalb der Frist, gelten die Änderungen als angenommen.
7. Anwendbares Recht & Salvatorische Klausel
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts, soweit nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften entgegenstehen.
Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.